Hartz IV Bezieher sollen Schaden des Kölner U-Bahn-Klüngels ausbaden
Kölner Verkehrsbetriebe sollen den Schaden bezahlen und nicht billigste Ein- Euro-Jobber einsetzenKöln/Bonn – Scharfe Kritik übt das Erwerbslosen Forum Deutschland an der Entscheidung des Kölner Kulturamts, für Archivierung und Restaurierung der Dokumente des eingestützten Stadtarchivs bis zu 50 Ein-Euro-Jobber einsetzen zu wollen. „Dies ist für uns der Gipfel der Geschmacklosigkeit. So wie es aussieht, sind die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) maßgeblich an dem Desaster mitbeteiligt, das zum Einstrutz des Stadtarchivs geführt hat.
Dann haben sie auch die Kosten zu tragen und dazu gehört, dass man nicht billigste Arbeitskräfte auf Kosten der Allgemeinheit einsetzen lässt, sondern von sich auch anbietet, dass die Menschen regulär entlohnt werden“, sagte Martin Behrsing in Bonn.
Auch wenn die Stadt Köln betonen würde, nur Menschen zu nehmen, die dies Aufgabe freiwillig verrichten, ändere dies nichts an der Tatsache, dass die beteiligten Unternehmen den Schaden zu tragen hätten. Zudem kann sich das Erwerbslosen Forum Deutschland kaum vorstellen, dass das Stadtarchiv nicht versichert gewesen sei. Üblicherweise würden Versicherungsleistungen auch derartige Kosten abdecken.
Auch wenn die Stadt Köln betonen würde, nur Menschen zu nehmen, die dies Aufgabe freiwillig verrichten, ändere dies nichts an der Tatsache, dass die beteiligten Unternehmen den Schaden zu tragen hätten. Zudem kann sich das Erwerbslosen Forum Deutschland kaum vorstellen, dass das Stadtarchiv nicht versichert gewesen sei. Üblicherweise würden Versicherungsleistungen auch derartige Kosten abdecken.
„Wir fordern die Stad Köln nachdrücklich auf, sich sofort für reguläre tariflich entlohnte Beschäftigungen einzusetzen und endlich ihre bundesweit sehr fragwürdige Praxis der Ein-Euro-Jobs aufzugeben“, so Behrsing.
Quelle: Presse Erwerbslosen Forum Deutschland
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